|
DER
ÖSTERREICHISCHE IMPFPLAN
(Für
Säuglinge, Kinder und Jugendliche) |
|
7. |
Lebenswoche:
|
|
|
1.
|
Schluckimpfung gegen
Rotavirus (Rotarix®/Rotateq®). |
|
3. |
Lebensmonat:
|
|
|
2.
1.
1. |
Schluckimpfung gegen
Rotavirus (Rotarix®/Rotateq®).
Sechsfachimpfung gegen: Diphtherie, Tetanus,
Keuchhusten,
Polio,
Haemophilus influenzae B, Hepatitis B (Infanrix hexa®/Hexavac®).
Pneumokokkenimpfung (Prevenar®) |
|
4. |
Lebensmonat:
|
|
|
3.
2.
2. |
Schluckimpfung gegen
Rotavirus (Rotarix®/Rotateq®).
Impfung
mit Infanrix hexa®/Hexavac®.
Pneumokokkenimpfung (Prevenar®) |
|
5.
|
Lebensmonat:
|
|
|
3.
3. |
Impfung
mit Infanrix hexa®/Hexavac®.
Pneumokokkenimpfung (Prevenar®)
top |
|
Im 2.
Lebensjahr möglich bzw. sinnvoll: |
|
•
FSME:
Die Grundimmunisierung besteht aus 3
Teilimpfungen.
Der
Abstand zwischen 1. und 2. Impfung beträgt 2-4 Wochen,
die 3. Teilimpfung erfolgt 9-12 Monate später, danach
wird alle 3 Jahre aufgefrischt.
In
Hochrisikogebieten kann die Impfung schon in den 7.
Lebensmonat vorverlegt werden.
•
Hepatitis A:
Die Impfung ist ab dem 2. Lebensjahr möglich und
empfehlenswert.
Die
Grundimmunisierung besteht aus 2 Impfungen im Abstand
von 6 Monaten. Danach alle 10 Jahre auffrischen.
•
Grippe (Influenza):
Die Impfung ist seit Oktober 2000 ab dem
6. Lebensmonat zugelassen, zwei Besonderheiten sind zu
beachten: Kinder unter 3 Jahren erhalten die halbe
Dosis; bei Erstimpfung von Kindern unter 8 Jahren soll
im Abstand von 4–6 Wochen eine 2. Impfung erfolgen,
danach jährliche Auffrischungen.
Das
Risiko für Ihr Kind an Grippe zu erkranken, wird
deutlich reduziert, wenn alle im Haushalt lebenden
Personen geimpft sind!
•
Feuchtblattern (Varicellen):
Die einmalige Impfung ist
ab dem 10. Lebensmonat möglich, sie kann auch als
Postexpositionsprophylaxe (innerhalb 72 Stunden nach
Feuchtblatternkontakt) verwendet werden.
•
Meningokokken:
2 verschiedene Impfstoffe stehen zur
Verfügung, einer gegen Meningokokken C, schon ab dem 3.
Lebensmonat zugelassen, eigenes Impfschema für
Kleinkinder, ab dem vollendeten 2. Lebensjahr noch
Meningokokken ACWY als Ergänzung.
top |
|
Ab dem 14.
Lebensmonat: |
|
|
1. |
Impfung
gegen Masern, Mumps und Röteln (1. MMR Impfung). |
|
15.-24.
Lebensmonat:
|
|
|
4.
4.
2. |
Impfung
mit Infanrix hexa®/Hexavac®.
Pneumokokkenimpfung (Prevenar®).
Impfung
gegen Masern, Mumps und Röteln (2. MMR Impfung). |
|
7. Lebensjahr (Schulanfänger):
|
|
|
Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Polio
und Polio.
Nachholen
der 2. Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (2. MMR
Impfung). |
|
13. Lebensjahr:
|
|
|
Mädchen
sollten ein 3. Mal gegen Röteln geimpft werden, ev. MMR
Impfung,
falls
noch nicht 2 erhalten.
Auffrischung von FSME bzw. Hepatitis B. |
|
14.-15.Lebensjahr (Schulaustritt): |
|
|
Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Polio
und Pertussis.
Meningokokkenimpfung (beide im Abstand von 6-12
Monaten).
top |
|
Auffrischungen
im Erwachsenenalter: |
|
Alle 10
Jahre Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus,
Polio und Pertussis.
Alle 3–5
Jahre FSME.
Jährlich
Grippeimpfung.
Pneumokokkenimpfung mit 60, 65 und 70 Jahren. |
|
Bei
Überschreiten des Impfintervalls kann nicht mit einem
sichern Schutz gerechnet werden. Aber auch in diesem
Fall kann eine wirksame Auffrischung durchgeführt
werden, auch eine unterbrochene Grundimmunisierung muss
nicht neu begonnen werden, jede Impfung gilt. |
|
Impfabstände |
|
Die sich
aus dem Impfplan ergebenden Abstände sollten nicht
unterschritten werden (Beipackzettel beachten).
Für die
Abstände zwischen den unterschiedlichen Impfungen gilt:
Totimpfstoffe und Lebendimpfstoffe können
zeitgleich bzw. ohne Intervall verabreicht werden.
Lebendimpfstoffe müssen zueinander ca. 4 Wochen Abstand
haben, Ausnahme fixe Kombinationen (z.B.: MMR).
top |
|
Anhang:
Lebendimpfung/Lebendimpfstoff: es werden
abgeschwächte, noch vermehrungsfähige Erreger zugeführt,
durch deren Vermehrung entsteht eine milde Form der
eigentlichen Erkrankung, meist eine Woche nach der Impfung.
Totimpfung/Totimpfstoff:
enthält abgetötete Krankheitserreger oder Teile davon. Es
findet keine Vermehrung der Erreger im Körper statt.
Anaphylaktische
Symptome: Überreaktion des Immunsystems, z.B.:
Schwellung, Ausschlag, Atemnot.
FSME:
Frühsommermeningoencephalitis, Gehirnhautentzündung, wird
durch Zeckenbiß übertragen.
MMR: Masern,
Mumps, Röteln.
Sollten Sie noch Fragen haben,
beantworten wir Ihnen diese gerne bei Ihrem nächsten Besuch
in unserer
Ordination.
|